The Price of Paradise (int.)

Die kleine Insel Sark war bis zum Jahr 2008 der letzte feudalistisch regierte Staat Europas. Nur 600 Menschen leben dort, inmitten von grünen Auen, windschiefen Bäumen und sehr vielen Schafen - aber mit einem eigenem Parlament. Direkt der Krone unterstellt, regierten Fischer, Gärtner und Milchbauern die Insel über die Jahrhunderte nach ihren Vorstellungen von Grundbesitz, Steuern und Recht.

Bis zwei britische Milliardäre beginnen, gegen Sarksches Recht juristisch vorzugehen und Stück für Stück der Insel aufzukaufen. Das gute Recht der einen wird für Andere zum Albtraum.

Und die idyllische Insel wird zum Schauplatz eines absurden Konfliktes um Demokratie, Meinungsfreiheit und gesellschaftliche Verantwortung.

In Zeiten von Fake News, Panama Papers und Turbokapitalismus blickt der Film auf eine kleine Inselgemeinschaft, die sich gegen einen milliardenschweren Investor stellt und einen hohen Preis dafür zu zahlen hat.

"eine unglaubliche Auseinandersetzung in Zeiten des globalen Finanzkapitalismus - eine Auseinandersetzung, die sich stellenweise anhört wie der Plot einer Netflix Serie.“  – dok Leipzig nov 2018

Regie, Buch: Bettina Borgfeld
Kamera: Markus Winterbauer, Bettina Borgfeld, Börres Weiffenbach
zusätzliche Kamera: Daniel Koppelkamm, Lars Bartel
Ton: Ulla Kösterke
Montage: Franziska v. Berlepsch, Mechthild Barth
Musik: Daniel Sus, Peter Gabriel Byrne 
Dramaturgische Beratung: Herbert Schwarze
Redaktion WDR: Jutta Krug
Produzent: Thomas Tielsch
Filmtank/WDR 2018
 

Auszeichnungen:  
dok buster, Publikumliebling dok Leipzig 2018

Nominierungen:
Ökofilmtour 2020
Deutscher Dokumentarfilmpreis 2019
Dokumentarfilmpreis des Goethe Instituts 2018
Filmpreis Leipziger Ring 2018